Sie können es einfach nicht lassen! Schon zum achten Mal in dieser Laufsaison nahmen die Lauftreffler des TGV Horn an einem regionalen Laufevent teil.
Bei recht kühlem, windigen Wetter machten sich neun Läufer auf den Weg nach Schwäbisch Gmünd zum diesjährigen Albmarathon.
Gestartet wurde wie immer in der Schwerzerallee auf Höhe der Großsporthalle. Die kürzeste Strecke – 5 Kilometer – führte wie gewohnt in Richtung Weststadt bis zum Einstieg ins Hölltal, dort erfolgt nach 2,5 Kilometern der Wendepunkt bevor es wieder zurück zur Großsporthalle ging. Bereits zum vierten Mal ging Marianne Elser in der Klasse W80 an den Start und war dabei mit 35:11min über zwei Minuten schneller als bei ihrem bis dato schnellsten Rennen. Natürlich gewann sie ihre Altersklasse, bemerkenswert ist aber vielmehr, dass sie als bei weitem älteste Teilnehmerin sechs jüngere Läuferinnen hinter sich lassen konnte und damit Rang 31 unter 37 gestarteten Frauen belegte.
Ihre Laufbegleitung und Pacemakerin Monika Pfluger erreichte in ihrer Altersklasse W60 den Silberrang.
Als zwischenzeitlich schon bewährtes Laufduett gingen Angelika Wohlfarth in der W45 und Björn Haug in der M45 über die 10 Kilometer an den Start. Die mit einer recht steilen und teils schwierig zu belaufenden Schleife im Hölltal nicht einfachen Strecke meisterten die beiden bravourös. Nach 54:31 erreichten sie zeitgleich das Ziel was für Björn am Ende Platz 5 in seiner Altersklasse und Platz 69 unter 146 männlichen Finishern bedeutete. Eine richtig gute Platzierung brachte diese Zeit für Geli: Siebte ihrer Altersklasse und 24. bei 97 gestarteten Frauen.
Zum ersten Mal ohne Laufbegleitung war Michaela Scholze ebenfalls auf der 10er Runde unterwegs. Total k.o. aber stolz finishte sie nach 1:13:30, Rang 7 ihrer Altersklasse, Rang 91 im Gesamtklassement.
Dass es auch noch ein bisschen krasser geht, zeigte Familie Dingenotto. In der “light-Version“, dem 50 km Lauf über alle drei Kaiserberge als Staffellauf, gingen Papa Markus und Sohn Finn an den Start. Die beiden belegten in ganz knapp unter 5 Stunden Platz 26.
In absoluter Topform aber präsentierte sich an diesem Tag Kaj Dingenotto. Sie lief den Alb Marathon über 50 Kilometer und 1100 Höhenmetern in 4:40:49, belegte damit mit nur etwa 5 Minuten Rückstand Platz 2 bei den Damen und entschied das familieninterne Duell deutlich zu ihren Gunsten.
Gratulation an alle! Bleibt weiter dran und: lauft einfach weiter.



