Vom 29.07. bis 03.08.2026 fanden in Stettin (Szczecin), Polen, die European Trail Orienteering Championships (ETOC) statt. Mit dabei war Paul Michel, der als einziger Vertreter des TGV Horn und gleichzeitig als Mitglied des deutschen Nationalteams an den Start ging.
Bereits am 26.07. machte sich Paul gemeinsam mit weiteren Athleten des Nationalteams auf den Weg nach Polen. Vor Beginn der eigentlichen Europameisterschaft standen mit der PreETOC noch einige Vorbereitungswettkämpfe auf dem Programm. Diese waren besonders hilfreich, um sich an das Gelände und die dort typischen Aufgabenstellungen zu gewöhnen.
Mit der Opening Ceremony in Stettin wurde die ETOC dann offiziell und feierlich eröffnet. Am ersten Wettkampftag stand zunächst die TempO-Qualifikation auf dem Programm. Zur eigenen Überraschung konnte Paul hier einen 12. Platz erreichen und sich damit für das Finale qualifizieren, für das sich die besten 13 Athleten weiterqualifizierten. Das Wettkampfgelände war dabei vor allem durch viele Bäume, Grünflächen und Höhenlinien geprägt und stellte die Teilnehmer vor einige knifflige Aufgaben.
Im Finale war dann allerdings etwas die Luft raus. Nach weiteren neun TempO-Stationen reichte es am Ende für den 13. Platz.
An den darauffolgenden beiden Tagen fanden die beiden PreO-Wettkämpfe statt. Hier erreichte Paul zunächst einen 9. Platz und anschließend einen 10. Platz. Diese beiden Ergebnisse bedeuteten am Ende Platz 10 in der Gesamtwertung. Auch bei den PreO-Wettkämpfen waren die Aufgaben stark von den Höhenlinien geprägt. Entsprechend gab es nach den Wettkämpfen immer reichlich Gesprächs- und Diskussionsstoff darüber, wie die einzelnen Aufgaben zu lösen gewesen wären.
Am letzten Wettkampftag stand schließlich die Staffel auf dem Programm. Diese wurde auf einem Golfplatz ausgetragen und unterschied sich dadurch deutlich von den vorherigen Wettkampftagen. Der Schwerpunkt lag diesmal stärker auf der Orientierung an weit entfernten Objekten. Damit hatte insbesondere die Juniorenstaffel einige Schwierigkeiten. Das deutsche Team erreichte schließlich einen 7. Platz und verpasste damit die Siegerehrung nur knapp.
Zum Abschluss der ETOC wurde am Abend bei einer Schiffsrundfahrt mit Buffet noch einmal ausgiebig gefeiert, um die ereignisreiche Woche gemeinsam ausklingen zu lassen.
Auch wenn es bei der Organisation an der ein oder anderen Stelle noch Verbesserungspotenzial gab, war die ETOC in Stettin insgesamt ein erfolgreiches und vor allem denkwürdiges Event. Für Paul waren die Wettkämpfe eine tolle Erfahrung auf internationaler Ebene und eine gute Gelegenheit, weitere Erfahrungen im Nationalteam zu sammeln.
